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Baubranche: Zahlen zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten

Die Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft verzeichneten 2018 im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg. Weißer Hautkrebs gehört zu den häufigsten angezeigten Berufskrankheiten.   In der Baubranche läuft es gut – zumindest über die Auftragslage dürften sich Unternehmen der Brauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen kaum beschweren. Die ...weiter lesen

Immer diese Versicherungen!

26.02.2019

So wie bei allen Versicherungen ist auch der Versicherungsschutz bei der Arbeit manchmal an sehr komische Bedingungen geknüpft!

Klar ist:

Wer privaten Tätigkeiten nachgeht ist über die eigene Versicherung versichert, wer beruflichen Tätigkeiten nachgeht ist über die betriebliche Versicherung (Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse) versichert.

 

 

Ist der Weg zur Arbeit und von der Arbeit wieder nachhause privat oder beruflich?

 


Wie verhält es sich bei dem Gang zur Toilette?

 


Und die Nahrungsaufnahme ist doch sicher versichert, oder?

 

 

Wegeunfälle auf direktem Weg zur Arbeit sind versichert, auch Umwege aus einem triftigen Grund sind versichert, beispielsweise der Umweg an der KiTa oder Schule vorbei um die jüngsten abzusetzen oder auch der Weg zur nächsten Tankstelle, doch hier wartet schon die erste Kuriosität auf uns.

 


Sobald man aus dem Auto aussteigt und tankt, sein Kind in die KiTa bringt oder eben den Schulranzen aus dem Kofferraum holt greift der berufliche Versicherungsschutz nicht mehr.
Die Tätigkeit ist laut Gesetzgeber privat, der betriebliche Versicherungsschutz greift erst wieder wenn man im Auto sitzt und den Weg vorführt.

 

Noch skurriler verhält es sich bei dem Gang zur Toilette.
Der Gang zur Toilette hin ist über den Betrieb versichert, doch sobald man die Tür in den Sanitärbereich hin öffnet ist man über die private Versicherung versichert, sollte man nun auf dem Boden ausrutschen oder sich anderweitig verletzen wäre dies kein Arbeitsunfall sondern ein privater Unfall, denn laut Berufsgenossenschaft ist „der Aufenthalt auf der Toilette grundsätzlich privater Natur […] und stehe nicht unter (dem betrieblichen) Versicherungsschutz.“

 

„Das Sozialgericht Heilbronn hat die Entscheidung der BG bestätigt: Zum Zeitpunkt seines Sturzes in einer Toilette seines Arbeitgebers habe der Kläger keine Handlung verrichtet, die der unfallversicherten Tätigkeit (hier als Mechaniker) zuzurechnen sei.“, so heißt es in der Pressemitteilung des Sozialgerichtes Heilbronn nach einer abgewiesenen Klage weiter.